Title: Aktuelles
Subtitle: Neuigkeiten und Einsätze
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11.10.2009 Mehrere Gleitschirmunfälle

Füssen. Am Samstagnachmittag wurden fast zeitgleich drei Gleitschirmflieger im Bereich Buchenberg von einer Windböe erfasst und mussten notlanden. Alle drei Piloten wurden von aufmerksamen Passanten beobachtet. Der alarmierte Einsatzleiter der Bergwacht Füssen forderte einen Rettungshubschrauber an, mit dem auch ein Überflug im primären Suchgebiet der Ammergauer Vorberge geplant war, den dann kurzerhand der Polizeihubschrauber übernahm. Zwei der abgestürzten Piloten im Bereich Mühlschartenkopf und Trauchberg konnten sich selbst aus den Bäumen befreien. In Kooperation mit der Bergwacht Kaufbeuren und der Bergwacht Peiting konnte auch der dritte Pilot im Bereich Bad Saulgrub ausgemacht werden. Alle drei Piloten hatten großes Glück und bleiben weitgehend unverletzt.

 

Am Sonntagnachmittag stürzte ein Gleitschirmflieger beim Start am Tegelberg im Bereich Helmerkopf ab und verletzte sich schwer. Die Einsatzleiter der Bergwacht Füssen schickte die Bergwacht Kaufbeuren mit der Seilbahn auf den Tegelberg, um so von oben an die Unfallstelle zu gelangen. Parallel dazu wurde ein Rettungshubschrauber mit Notarzt angefordert, der die Unfallstelle direkt anflog. Nach der Versorgung wurde der 48 - jährige Gleitschirmpilot ins Krankenhaus nach Murnau geflogen.

 


3.10.2009 Herbstzeit - Gleitschirmfliegerunfälle


Füssen. Das traumhafte Bergwetter genossen am vergangenen Wochenende zahlreiche Bergsportler in den Ammergauer Bergen. So halfen die Füssener Bergretter am Samstag einem erschöpften Wanderer im Bereich Rohrkopfhütte ins Tal und weiter ins Krankenhaus Füssen. Am Tegelberg brach sich an der „Eckmüller Schneise“ im Bereich der Skiabfahrt ein Gleitschirmflieger beim Start beide Beine. Sofort machte sich ein Luftretter der Bergwacht Füssen mit dem Rettungshubschrauber RK 2 aus Reutte auf den Weg zur Unfallstelle. Die Retter stiegen oberhalb der Unfallstelle im Schwebeflug aus der Maschine. Nach der Versorgung durch den Notarzt wurde der Patient mit dem Tau geborgen und ins Krankenhaus Füssen geflogen. Ein weiterer Gleitschirmflieger wollte zu Fuß über die gelbe Wand absteigen. Sein schwerer Rucksack machte das Unternehmen schwierig. Zwischendurch hat er ihn einfach hinuntergeworfen und dann wieder eingesammelt. Als es dunkel wurde, er kein Licht hatte und in einer Rinne mitten in der gelben Wand etwas abseits vom Weg war, hat er gegen 19:30 Uhr den Einsatzleiter der Bergwacht Füssen alarmiert. Drei Bergretter sind mit der Tegelbergbahn hinaufgefahren um ihm von oben zu helfen. Zwei Bergretter steigen von unten in die Gelbe Wand. Sichtlich erleichtert, wurde er mittels Seilsicherung ins Tal geführt.


8.7.2009 Rindviehchern aus der Klemme geholfen ...



Foto: Jörg Mähr

Schwangau. Nicht nur verunfallten Bergsteigern hilft die Bergwacht im Gebirge, sondern auch drei „Schumpen“, die sich im alpinen Gelände verstiegen hatten. Am Tegelberg in Schwangau westlich der Gelben Wand im Bereich Torschrofen kamen die drei „Ausreißer“ von der Reitalm nicht mehr alleine ins Tal. Auch der Versuch, sie ins Tal zu treiben schlug aufgrund des doch sehr steilen und absturzgefährdeten Geländes fehl. So konnte mit Hilfe der Tegelbergbahn, den Älplern und der Bergwacht eine Premiere in Sachen Viehbergung durchgeführt werden. Nachdem den Tieren ein Netz angelegt bekamen, wurden sie mit einem Greifzug von einer Kabine der Tegelbergbahn aufgezogen, langsam zu Tal gefahren und vor der Talstation wieder abgelassen. Der glückliche Landwirt konnte seine drei Jungtiere übernehmen. Ein Lob gilt den Tieren, die für diese aufwendige Aktion einen idealen Standpunkt wählten, von dem aus sie direkt mit der Seilbahn transportiert werden konnten und sie beschwerten sich auch nicht über eine unsachgemäße Behandlung oder den luftigen Transport.


 

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