Warum Bergrettung Geld kostet !

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Bergwacht Füssen bewältigen, oft unter schwierigsten Bedingungen, jährlich rund 70 Einsätze im alpinen und unwegsamen Gelände.
Um diese Aufgaben sicher und ohne unnötige Eigengefährdung bewältigen zu können, müssen umfangreiche Investitionen für folgende Bereiche getätigt werden:  | Investitions- und Betriebskosten für die Bergrettungswache
|  | Investitions- und Betriebskosten für zwei geländegängige Fahrzeuge
|  | Kosten für die Ausrüstung von etwa 35 aktiven Bergrettern. Hier fallen pro Einsatzkraft Kosten von etwa 1000 € für Schutzbekleidung und Sicherheitstechnik an. |
Die stetige Erneuerung der Ausrüstung muss aus Sicherheitsgründen erfolgen.
Weiterhin muss die hoch spezialisierte Ausbildung der Bergretter finanziert werden.
Ehrenamtliche Arbeit bedeutet nicht kostenlose Arbeit !
Im Bayerischen Rettungsdienstgesetz wird beschrieben, dass die Bergwacht für ihre Leistungen Benutzungsentgelte erheben muss. Diese Benutzungsentgelte werden immer wieder mit den Krankenkassen festgelegt (Stand 1. Februar 2006).
Folgende Kostenpauschalen werden erhoben:
 | Notfalleinsatz Berg 1 740,-€ Hubschrauber, Notarzteinsatz, erhöhter Zeit- und Materialaufwand bei der Bergrettung
|  | Notfalleinsatz Berg 2 370,-€ Hubschrauber, Bergrettung
|  | Notfalleinsatz Berg 3 185,-€ Bergrettung mit geringem Aufwand
|  | Krankentransport 185,-€
|  | Sondereinsatz Berg 1 740,-€ Lawineneinsatz, Vermisstensuche mit erhöhtem Aufwand...
|  | Sondereinsatz Berg 2 370,-€ Sachbergung, Tierbergung, Pilotenbergung unverletzt, Vermisstensuche geringer Aufwand
|  | Sondereinsatz Berg 3 185,-€ |
Der tatsächliche Aufwand kann nur bedingt erfasst und nachgewiesen werden. Die Pauschalen liegen in einem Großteil der Fälle deutlich unter dem tatsächlichen Aufwand. 
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