Auch am Heiligen Abend unterwegs um zu retten ...

Gegen 16.00 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle Kempten den Einsatzleiter der Bergwacht Füssen, sie habe einen Notruf von einer fünfköpfigen Familie zwischen Bleckenau und Jägerhütte erhalten. Nach Abklärung der Lage durch den Einsatzleiter ging ein ortskundiger Bergretter mit dem Rettungshubschrauber RK 2 aus Reutte zum Überflug in das Einsatzgebiet. Bald war die Einsatzstelle ausgemacht und Bergretter und Hubschraubernotarzt konnten abgesetzt werden. Der Notarzt und die Bergwacht versorgten die Familie und die zwei Kinder (6 und 8 Jahre) sowie die Mutter (35 Jahre) wurden mit Erfrierungen und stark unterkühlt ins Krankenhaus Füssen geflogen. Inzwischen rückte ein zweites Rettungsteam mit Geländewagen in die Bleckenau an um den Einsatzort zu Fuß bzw. per Tourenski zu erreichen. Vater und Großmutter wurden von den Bergrettern in die Bleckenau begleitet und dann mit dem Geländewagen ins Tal gerbacht.
Das wunderbare an diesem Einsatz am Heiligen Abend: Alle Bergretter waren rechtzeitig zur Bescherung wieder bei ihren Familien und die verunglückte Familie konnte vor Sonnenuntergang ins Tal gebracht werden und Weihnachten feiern.
Beim Verlassen von gesicherten und geräumten alpinen Wegen ist unbedingt eine den winterlichen Verhältnissen entsprechende Notfallausrüstung mitzuführen. Hierzu gehören neben der entsprechende Kleidung auch Tee und Biwaksack sowie die komplette Lawinenausrüstung. Auch wenn derzeit eine geringe oder mäßige Lawinengefahr besteht müssen Berggeher wissen, keine Lawinengefahr gibt es nicht !  13.08.2007 Bergsteigerehepaar stürzt am Tegelberg ab

Das schöne Wanderwetter lockte in den vergangenen Tagen wieder zahlreiche Bergsportler in die Ammergauer Berge. Ein Ehepaar, das auf dem Weg vom Tegelberg bei Schwangau in Richtung Bleckenau unterwegs war, hatte Glück im Unglück. Kurz unterhalb des Tegelberggipfels, auf Höhe der alten Materialbahn, stolperte der 60-jährige Bergsteiger auf dem Reitweg und stürzte 200 Meter auf einem steilen Grashang in Richtung Süden. Bei dem Versuch, ihrem Mann zu helfen, rutschte die Ehefrau ebenfalls bis in das an die Grasflanke anschließende Felsgelände. Die alarmierte Bergwacht Füssen hatte in kürzester Zeit zwei Bergretter vor Ort, die am Tegelberg unterwegs waren. Der zusätzlich alarmierte Rettungshubschrauber RK 2 aus Reutte setzte oberhalb der Unfallstelle eine Notärztin ab. Die Bergretter sicherten sich und Notärztin in dem Steilgelände am Seil zur Unfallstelle. Nachdem das Bergsteigerehepaar medizinisch versorgt war wurde es für den Flug zum Krankenhaus Füssen vorbereitet. In zwei Flügen wurden beide mit dem Tau aus dem Steilgelände der Südseite des Tegelbergs geborgen. Trotz der langen Sturzbahn, vorbei an felsdurchsetztem Gelände zogen sich beide nur leichte Verletzungen zu.  31. Juli 2007 Wanderer am Gratweg verstíegen

Die Bergwacht Füssen musste am Dienstagabend einen 18-jährigen Wanderer aus einer prekären Situation befreien. Im Bereich Neideck hatte er den Gratweg am Tegelberg verlassen und wollte nach eigener Aussage eine Abkürzung nehmen. Diese endete in einer 30 Meter hohen steinschlaggefährdeten Schrofenwand aus der er selbst nicht mehr herauskam. Der alarmierte Einsatzleiter der Bergwacht Füssen konnte durch eine langwierige Rückrufaktion an der Einsatzstelle den Ort des Unglücks genau ausmachen. Schnell war klar, dass die Situation sehr angespannt ist und so wurde der Rettungshubschrauber RK 2 aus Reutte hinzugerufen. Ein ortskundiger Bergretter aus Füssen flog mit dem Hubschrauber an die Unfallstelle am Neideck und beim Erstanflug war ersichtlich, hier ist ein Absetzen der Retter nur mit Tau möglich. Am Zwischenlandeplatz wurde das Tau installiert und der Luftretter des RK 2 und der Bergretter wurden oberhalb an der Unfallstelle abgesetzt. Mit einem Bergseil wurde der Bergwachtler zu dem verstiegenen Wanderer abgelassen, sicherte diesen und brachte ihn zurück auf den Gratweg. Der Wanderer aus Illertissen, der Glück im Unglück hatte war unverletzt und konnte seinen Fußweg mit seinen Bergkameraden ins Tal fortsetzen. Die Retter wurden mittels Tau ins Tal geflogen.
Bereits ein paar Tage zuvor mussten die Füssener Bergretter eine Bergsteigerin mit Fußbruch ebenfalls am Gratweg mit Hilfe des Rettungshubschraubers Christoph Murnau versorgen und ins Krankenhaus fliegen.
Aus gegebenem Anlass bittet die Bergwacht, bei der Alarmierung der Bergrettung unbedingt eine Erreichbarkeit für den Rückruf durch den Einsatzleiter sicher zu stellen. So kann Zeit gespart und ein Einsatz schneller und effektiver durchgeführt werden.  11. Mai 2007 Arbeitsunfall auf Drehhütte

Schwere Verletzungen erlitt ein 37-jähriger Bauarbeiter bei einem Unfall auf der Drehhütte bei Schwangau. Auf der rund 1300 Meter hoch gelegenen Berghütte wurde durch eine Spezialfirma ein Betonblock aus einer Kellerwand geschnitten. Die Wand fiel um und begrub den Arbeiter unter sich. Mit dem Baukran konnte die Wand angehoben werden und das Unfallopfer aus seiner misslichen Lage befreit werden. Der alarmierte Notarzt des Rettungshubschraubers RK 2 aus Reutte und die Bergwacht Füssen versorgten den Schwerverletzten. Problematisch war die Bergung des 37-jährigen aus der Baugrube, so dass der Einsatzleiter sich für einen Einsatz der Gebirgstrage entschied. Hierfür wurde das ansonsten im alpinen Gelände eingesetzte Rettungsgerät mit dem Baukran in die Grube abgelassen und der Patient so auch wieder aus der Grube gebracht, bevor er mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Murnau geflogen wurde.  22. April 2007 Bergsteiger stürzt am Gratweg 150 Meter tief ...

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|  Rettungshubschrauber Christoph Murnau im Anflug an den Gratweg mit Luftretter.
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Ein einsatzreiches Wochenende hatte die Bergwacht Füssen hinter sich als am späten Sonntagnachmittag der Einsatzleiter Bergwacht Füssen zu einem Folgeeinsatz am Tegelberg gerufen wurde. Zuvor hatten die Füssener Bergretter bereits einen leicht verletzten Gleitschirmpiloten aus den Bäumen am Buchenberg bei Buching befreit. Bereits am Samstagabend halfen die Bergrettter einem Gleitschirmpiloten bei der Bergung seines Sportgerätes bis in die späten Abendstunden. Dabei kamen Flutlicht und Baumbergegerät zum Einsatz.
Am Tegelberg - Gratweg stürzte ein 60-jähriger Bergsteiger im Bereich des "Neideck" ca. 150 Meter in die Tiefe und verletzte sich dabei schwer. Sofort wurden ein Notarzt und drei Bergretter mit Hilfe des Rettungshubschraubers Christoph Murnau an der Unfallstelle abgesetzt. Der Patient wurde versorgt und unmittelbar in das Unfallkrankenhaus nach Murnau geflogen, wo er in der Nacht zum Montag seinen Verletzungen erlag. Alarmiert wurde die Bergwacht vom Sohn des Bergsteigers aus Dresden, der den Absturz beobachtete und ebenso wie Frau des Unfallopfers vom KID (Kriseninterventionsdienst) betreut wurde. Mit an der Unfallstelle war auch die Alpine Einsatzgruppe der Polizei Füssen.
 Einsätze trotz wenig Schnee ...

In den Weihnachtsferien 2006/2007 hatten die Bergwachtler und Skiwachtler am Tegelberg trotz der geringen Schneedecke alle Hände voll zu tun. Zahlreiche Skifahrer und Snowboarder wurden versorgt und mit dem Akja ins Tal transportiert, von wo aus die Landrettung die verunfallten Skifahrer ins Krankenhaus nach Füssen brachte.


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