Sie sind hier: www.bergwacht-fuessen.de » Aktuelles 
< Eine "Bergwachtwoche" im Juli
02.08.2017

Aufgrund der Wärme auch in den Bergen, zahlreiche Einsätze für die Bergwacht Füssen

Schwangau / Füssen. Am Montagmittag wurde die Bergwacht Füssen zu einem Kreislaufkollaps am Ochsenälpeleskopf in der Bleckenau, nahe der Jägerhütte gerufen. Die Füssener Bergretter sowie der Rettungshubschrauber RK2 aus Reutte machten sich auf den Weg zur Unfallstelle. Nach Absetzen des Notarztes und der Bergretter wurde die 70-jährige Bergsteigerin, die hier ihren Urlaub verbringt, versorgt und mittels Winde in den Hubschrauber gebracht, bevor es dann in das Krankenhaus Füssen ging.

Unmittelbar nach diesem Einsatz wurde der Einsatzleiter Füssen erneut alarmiert. Nun galt es einer Bergsteigerin am Gratweg am Tegelberg zu helfen. Das anfängliche Meldebild einer laufenden Reanimation war im weiteren Verlauf ein erneuter Kreislaufkollaps. Um die Patientin schnell und fachgerecht versorgen zu können wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Allerdings war die Besatzung des Christopherus 5 aus Zams in Tirol weder ortskundig, noch bereit einen ortskundigen Bergretter mit Digitalfunk in Füssen an der neuen Bergrettungswache aufzunehmen. Aufgrund der fehlenden Kommunikation seitens des Rettungshubschraubers war dessen Eintreffen an der Unfallstelle erst nach den ersten zu Fuß angerückten Bergrettern aus Füssen. Die Patientin wurde von der Bergwacht versorgt und anschließend ins Krankenhaus Füssen gebracht.

Parallel zum Einsatz am Gratweg meldeten sich zwei verstiegene Bergsteiger im Bereich Pilgerschrofen, die nicht mehr vor und zurück kamen. So schickte der Einsatzleiter Füssen einen zweiten Bergrettungstrupp in Richtung der vermuteten Einsatzstelle. Eine genauere Lokalisation fand durch ständige Telefonate und Standortbilder via Handy der Verstiegenen statt. Nach Auffinden der Bergsteiger, Vater (50 Jahre) und Sohn (20 Jahre), die gerade in Schwangau Urlaub machen, entschied sich die Einsatzleitung wegen des herannahenden Gewitters für eine Bergung mittels Hubschrauber. Reibungslos verlief die Bergung der zwei Unverletzten mit Hilfe des Rettungshubscharubers RK2 aus Reutte.