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21.08.2017

Einsatz am Gratweg und Vermisstensuche

Füssen/Schwangau - Tegelberg:

Bereits am Donnerstagabend rückte die Bergwacht Füssen zu einer nächtlichen Bergrettung am Gratweg am Tegelberg bei Schwangau aus. Zwei Bergsteiger verpassten die letzte Seilbahn ins Tal und machten sich daraufhin zu Fuß  auf den Weg nach Schwangau. Dabei wählten sie die Strecke über den Gratweg. Im Bereich Neideck, einer kleinen Felsstufe, machten der 27 Jährigen ihre gesundheitlichen Vorschädigungen Probleme, so dass Ihr Freund die Bergrettung alarmierte. Auf Englisch wurde der Einsatzort durch die Einsatzleitung mit den Betroffenen eingegrenzt. 

Nachdem bereits alle Rettungshubschrauber im Zuge der Dämmerung nicht mehr einsatzkalt wären, machte sich ein Bergrettungstrupp via Seilbahn und zu Fuß auf den Weg. Anfangs tragend , später liegend in der Gebirgstrage wurde die Patientin händisch auf den Berg gebracht und ging von der mit Seilbahn und Krankenwagen ins Krankenhaus Füßen.

Am Samstagabend meldete der Sohn eines 71 jährigen Friedbergers diesen bei der Polizei als vermisst. In Kooperation mit der Bergwacht Kaufbeuren und Füssen, sowie der Bergrettung Reutte mit zwei Hundeführern wurde eine groß angelegte Vermisstensuche gestartet.  Dabei wurden alle in Frage kommenden Wanderwege im Bereich Säuling zu Fuß abgesucht. Der vermisste Bergsteiger der sich im Bereich Säuling aufhielt und dort auch primär von fast 20 Bergrettungskräften gesucht wurde, konnte  gegen 21 Uhr ausfindig gemacht werden. Eine Polizeistreife entdeckte ihn im Bereich Schloss Neuschwanstein. Der angeforderte Polizeihubschrauber für die Suche aus der Luft würde nicht mehr benötigt.

Die oftmals sehr hilfreiche Handyortung kam nicht zum Einsatz, da der vermisste Bergsteiger kein Handy dabei hatte.