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< BR 24 Bericht: Bergwacht immer häufiger im Einsatz
04.07.2022

Einsätze am Samstag 02.07.2022

Füssen/Schwangau:

Am vergangenen Samstag wurde die Bergwacht Füssen gleich zu vier Einsätzen gerufen:

Die erste Alarmierung kam über die ILS um 10:49 zu einem erschöpften Klettersteiggeher am Fingersteig. 2 Bergretter führen mit der Tegelbergbahn hinauf stiegen über den über den Klettersteig zum erschöpften Kletterer hinab. Beim Kletterer angekommen seilten Sie diesen über den Notausstieg ab und begleiteten diesen bis zum Normalweg des Tegelberg.

Noch während des laufenden ersten Einsatzes erhielten die Bergretter aus Füssen gegen 11:45 Uhr eine zweite Einsatzalarmierung. Die Meldung diesmal kam über mehrere Ecken an den Einsatzleiter, ein Rückruf war nicht möglich und die Beschreibung eher dürftig: Eine Ungarin hatte sich zwischen Schloss Neuschwanstein und Hohenschwangau am Knöchel verletzt. 2 Bergretter fuhren die in Frage kommenden Wege zwischen Hohenschwangau und Schloss Neuschwanstein ab und entdeckten die Verletzte schließlich im unteren Bereich der Rodelbahn. Nach der Versorgung erfolgte der Abtransport ins Krankenhaus Füssen.

Um 13:50 Uhr wurde die Bergwacht Füssen zu einer bewusstlosen jungen Frau gerufen. Die Einsatzstelle war diesmal sehr exakt beschrieben und befand sich wiederum unterhalb von Schloss Neuschwanstein am sogenannten Kainzweg. Nach der Versorgung durch die Bergwacht und den Notarzt der Landrettung war die Patientin wieder bei Bewusstsein und wurde durch den Landrettungsdienst ins Krankenhaus Füssen transportiert.

Zum Abend hin kam eine 22-jährige Bergsteigerin im Tegelbergklettersteig nicht mehr weiter und setzte gegen 19:00 Uhr einen Notruf ab.  Nach Abklärung der Lage durch den Einsatzleiter der Bergwacht Füssen wurde ein Hubschrauber angefordert. Durch den Christoph 17 wurden 2 Luftretter der Bergwacht an der Einsatzstelle im Mittelteil des Tegelbergklettersteiges mit der Rettungswinde abgesetzt. In zwei weiteren Flügen wurde die erschöpfte Bergsteigerin und ihr Begleiter sicher ins Tal gebracht.

Der Sonntag hingegen war hingegen für die Bergretter aus Füssen sehr ruhig und sie mussten bei schönem Wetter zu keiner Hilfeleistung am Berg ausrücken.