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03.06.2018

Bergwacht kommt in Pfingstferien nicht zu Ruhe

Schwangau / Füssen. Stark gefordert waren die Bergretter der Bergrettungswache Füssen während der Pfingstferien. So wurden sie allein am vergangenen Samstag zu fünf Einsätzen gerufen:

- Erste Alarmierung um 13:30 Uhr: Ein Hund hatte einen 40ig-jährigen Wanderer am Rohrkopfsattel in den Oberschenkel gebissen. Der Mann wurde ins Krankenhaus Füssen transportiert, da die Wunde genäht werden musste. 

- Während der erste Einsatz noch lief, ging bereits die nächste Alarmierung ein. Eine 62-jährige Frau hatte sich am Schutzengelweg das Sprunggelenk luxiert. Zwei in der Nähe befindliche Bergretter eilten zur Einsatzstelle und führten die Erstversorgung durch. Aufgrund der großen Schmerzen wurde ein Notarzt hinzugezogen. Das Sprunggelenk wurde unter Narkose eingerenkt. Anschließend erfolgt der Transport durch das Bergrettungsteam in das Krankenhaus Füssen. 

- Zeitgleich war die Bergwacht noch zu einem Einsatz am Bahnhof Füssen alarmiert worden, um dort die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Landrettungsdienstes zu übernehmen. Eine ältere Dame war mit dem Rollator ins Straucheln geraten und hatte sich eine Kopfplatzwunde zugezogen. Ein zweites Rettungsteam der Bergwacht Füssen übernahm diesen Einsatz.

- Am späten Nachmittag meldete die Leitstelle Allgäu den Absturz eines Drachenfliegers im Bereich der Tegelberg Talstation. Die Bergretter trafen nach wenigen Minuten an der Einsatzstelle ein und führten die Erstversorgung durch. Der 60ig-jährige Pilot war mittelschwer verletzt. Nach dem Eintreffen des Rettungshubschraubers RK2 aus Reutte und der Versorgung durch den Notarzt erfolgte der Transport in das Krankenhaus Füssen durch den Landrettungsdienst.

- Am Abend wurden die Bergretter ein weiteres Mal alarmiert. Ein Polizeihubschrauber benötigte eine Notbetankung um seinen Einsatzauftrag möglichst lange durchführen konnte. Für diese Fälle steht in Füssen ein spezieller Tankanhänger mit Flugbenzin zur Verfügung. Auch das Auftanken wurde zur Zufriedenheit aller Beteiligten durch die Bergwacht Füssen erledigt.

Am vergangenen Donnerstag unterstützte die Einsatzleitung der Bergwacht Füssen mit dem Rettungsteam eine Vermisstensuche der Polizei Füssen. Die vermisste Frau wurde unversehrt aufgefunden. Zuvor galt es einen 80ig-jährigen Wanderer auf der Rohrkopfhütte mit Herz-Kreislauf-Problemen zu versorgen und im Bereich Kenzenhütte einen gestürzten Mountainbikefahrer mit der Bergwacht Steingaden zusammen zu retten.

In den Tagen zuvor musste ein leicht verletzter Gleitschirmflieger samt Fluggerät am Gratweg, östlich des Tegelbergs, geborgen werden und zwei Schlaganfallpatienten wurden an der Rohrkopfhütte erstversorgt um dann mit Hilfe des Bergwachtnotarztes betreut zu werden und ins Krankenhaus Füssen gebracht.