Bergwacht Füssen

Die Bergwacht Füssen zieht Jahresbilanz

05.01.2026
Füssen: 06.01.2026

150 Bergrettungs-Einsätze, 190 dokumentierte rettungsdienstliche Hilfeleistungen, eine der einsatzstärksten Bereitschaften in ganz Bayern. Die Bergwacht Füssen fasst Ihr Jahr im Jahresbericht 2025 zusammen.
Die Bergwacht Füssen zieht Jahresbilanz

Im Jahr 2025 wurden 150 Einsätze der Bergwacht Füssen dokumentiert. Das waren gerade mal 2 Einsätze weniger als im vergangenen „Rekordjahr“. Zu diesen Einsätzen kommen noch 40 Krankentransporte, welche die Bergwacht Füssen im Anschluss an Ihre Einsätze am Berg durchgeführt hat, um den Landrettungsdienst zu entlasten. Somit kam die Bergwacht Füssen im Jahr 2025 zu 190 dokumentierten rettungsdienstlichen Hilfeleistungen. Die Bergwacht Füssen ist, ohne die Berücksichtigung von Einsätzen in Skigebieten, eine der einsatzstärksten Bereitschaften in ganz Bayern.

Im Jahresbericht wird das Füssener Bergwachtjahr wird nun bereits zum 11 Mal auf 32 informativen Seiten zusammengefasst. Berichtet wird unter anderem über besondere Ausbildungen und Einätze.

Hier findet Ihr den Jahresbericht:

Jahresbericht 2025

Das Wichtigste hier auch zusammengefasst:

Die Winterzeit ist für die Bergwacht Füssen eine eher ruhigere Zeit. Dennoch kam es hier zu 29 Einätzen.  Zwar haben wir fast keine Einsätze auf präparierten Skipisten mehr, jedoch bedingt durch den Tourismus und die schneearmen Winter ganzjährig Einsätze von „Sommersportarten“. Lediglich 2 Mal waren wir auf der Skipiste jeweils bei einem Kind aktiv und 3 Rodelunfälle wurden im Jahr 2025 verzeichnet. Die restlichen Einsätze sind für Wanderer, Bergsteiger und auch Gleitschrimflieger im freien Gelände der Ammergauer Alpen.

Die Haupteinsatzzeit ist von Mai bis September mit 92 Einsätzen und beinhalten alles, was so ein Bergwachtleben mit sich bringt:

Verstiegene oder erschöpfte Personen, gestürzte Wanderer und Bergsteiger, abgestürzte Gleitschirm- und Drachenflieger, Fahrradstürze, Kletterunfälle, internistische Notfälle am Berg, blockierte Klettersteiggeher, Vermisstensuchen, Hunderettungen, Unfälle mit Kraftfahrzeugen und auch Unterstützung bei Totenbergungen.

Die Bergretter waren im Jahr 2025 insgesamt 1.615 Stunden im Einsatz. Neben dieser Vielzahl an Einsätzen wurden die 58 aktiven Einsatzkräfte und 4 Anwärter in 96 Ausbildungen mit 3.180 Stunden in den Themen Bergrettung/Bergsteigen Sommer wie Winter, Fahrzeuge, Notfallmedizin, Luftrettung und Naturschutz intensiv auf die teils sehr anspruchsvollen Einsätze vorbereitet.

Es ist zu erwarten, dass der stetig ansteigende Tourismus und der Drang vieler, auch von einheimischen, in die Bergwelt zu entfliehen weiterhin zu vielen Einsätzen führen wird.