Bergwacht Füssen

Aufwändiger Rettungseinsatz am Weißensee

01.05.2026
Füssen / Weißensee: 30.04.2026

Ein gutes Zusammenspiel mehrerer Rettungsorganisationen und der Polizei waren bei einem Einsatz am Südufer des Weißensees gefordert.
Aufwändiger Rettungseinsatz am Weißensee

Füssen / Weißensee: 30.04.2026

Ein gutes Zusammenspiel mehrerer Rettungsorganisationen und der Polizei waren bei einem Einsatz am Südufer des Weißensees gefordert.

Auf dem Weg vom Weißensee hinauf zum Alatsee stürzte ein 69 jähriger Wanderer ca. 15-20 Meter in wegloses Gelände ab und verletze sich hierbei mehrfach und schwer. Eine zufällig vor Ort befindliche Bergretterin aus Pfronten versuchte umgehend zur Einsatzstelle zu gelangen und alarmierte die zuständige Bergwacht Füssen. Die Einsatzkräfte aus Füssen eilten ebenfalls zur Einsatzstelle, um die Erstversorgung und die Bergung des Patienten zu übernehmen. Zwischenzeitlich waren auch zwei Polizeibeamte, darunter ein Mitglied der alpinen Einsatzgruppe, mit vor Ort. Aufgrund der schweren Verletzungen und der starken Schmerzen wurde ein Notarzt hinzugezogen und die aufwändige, bodengebundene Rettung wurde mit weiteren nachalarmierten Einsatzkräften fortgeführt.

Für den Transport von Einsatzkräften und Material wurde die Wasserwacht Weißensee mit hinzugezogen, welche mit Ihrem Boot sehr schnell einsatzbereit war, und diese Aufgabe übernahm. Zusätzlich kam ein Boot der Polizei mit zwei weiteren Beamten zum Einsatzort.

Nach erfolgter Bergung aus dem Steilgelände übernahm die Crew des, für den Patiententransport ebenfalls nachalarmierten, Rettungshubschraubers Christoph 17 den verunfallten Wanderer auf das Boot der Wasserwacht, um diesen auf die Nordseite es Sees zu transportieren und ihn im Anschluss ins Klinikum Kempten zu fliegen.

Im Einsatz waren insgesamt 4 Einsatzkräfte der Wasserwacht Weißensee, 4 Beamte der Polizei, Notarzt und Rettungssanitäter aus Pfronten, die dreiköpfige Crew des Christoph 17, 9 Bergretter aus Füssen sowie eine Bergretterin aus Pfronten.